Hinweis: Diese Webseite ist für die von Ihnen genutzte Browser-Version nicht optimiert.
Bislang kaum Veränderung bei modellierten HHK-Preisen
Im März blieben die von der Bundesnetzagentur berechneten Haushaltskundenpreise für Strom- und Gas stabil. Durch den Iran-Konflikt sind jedoch steigende Neukundenpreise zu erwarten.
Grundlage für die Modellierung der Neukundenpreise im März sind die Großhandelspreise aus dem Vormonat. Infolgedessen bildet das Modell die preislichen Folgen des Iran-Konflikts zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ab.
Der modellierte Strom-Haushaltskundenpreis für Neukunden ist im März um etwa zwei Prozent gegenüber dem Februar auf 33,87 ct/kWh gesunken. Für Bestandskunden blieb der Preis mit 34,90 ct/kWh stabil auf dem Niveau des Vormonats.
Der dynamische Strompreis lag im Februar bei 35,94 ct/kWh und damit 1,5 Prozent über dem Vormonatswert.
Der Industriestrompreis ohne Vergünstigungen lag im März bei 15,77 ct/kWh, 4,7 Prozent über dem Vormonatswert von 15,07 ct/kWh. Mit allen möglichen Vergünstigungen lag der Preis bei 10,24 ct/kWh und damit 7,3 Prozent über dem Vormonatswert.
Bei Gas lag der Preis für Haushalts-Neukunden bei 9,62 ct/kWh und damit auf einem nahezu unveränderten Niveau gegenüber dem Februar. Auch bei den Bestandskunden blieb der Wert nahezu unverändert bei 10,46 ct/kWh.
Die Bundesnetzagentur beobachtet die Entwicklungen im Nahen Osten aufmerksam. Preisbewegungen auf den Weltmärkten machen sich auch in Deutschland bemerkbar.
Aktuell steigen die Preise an den Großhandelsmärkten für Strom und Gas deutlich. In den kommenden Monaten ist daher mit höheren Kosten bei Neuverträgen im Strom- und Gasbereich zu rechnen. Für Bestandskunden bleiben die Preise während der vertraglich vereinbarten Laufzeit stabil und sind von den aktuellen Preissteigerungen nicht betroffen.