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Entwicklung der Strom- und Gassperren in 2025

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Im Jahr 2025 gab es unterschiedliche Entwicklungen der Sperrzahlen. Während Stromsperren gestiegen sind, sanken Gassperren leicht.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt fast 254.000 Sperrungen bei Stromkunden gemeldet – das entspricht einem Anstieg von rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (rund 245.000 Sperrungen). Bei Gaskunden sank die Zahl der Sperrungen leicht um etwa 1 Prozent auf rund 34.000 Fälle.

Zwischen dem ersten Zahlungsverzug, einer Sperrandrohung und der tatsächlichen Sperrung müssen gesetzlich vorgeschriebene Fristen eingehalten werden. Erst nach Ablauf dieser Fristen darf eine Sperrung erfolgen. Einspruchsmöglichkeiten, Zahlungsvereinbarungen oder außergerichtliche Einigungen können den Zeitpunkt der endgültigen Sperrung weiter hinauszögern. Vor diesem Hintergrund zeigen die Zahlen der Bundesnetzagentur für das Jahr 2025, dass im Gasbereich die Anzahl der Sperrandrohungen sich um fast 30 Prozent auf gut 1,28 Mio. erhöht hat. Bei Strom ist die Anzahl der Sperrandrohungen mit rund 4,6 Mio. unverändert geblieben. Da erfahrungsgemäß nur rund 3 bis 5 Prozent der Sperrandrohungen in einer Sperrung münden, ist ein Ausblick auf die künftige Entwicklung mit Unsicherheiten verbunden. 

Ein erstes Indiz können die bisherigen Sperrzahlen des Jahres 2026 sein, welche von der Bundesnetzagentur quartalsweise erhoben werden. Die Höhe der Stromsperren im 1. Quartal 2026 blieb gegenüber dem 1. Quartal 2025 unverändert, während die Sperrzahlen Gas gegenüber dem Vorjahresquartal in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 um rund 6 Prozent gestiegen sind.

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