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Der höchste Großhandelspreis trat am 24. Juni in der Viertelstunde von 20.45 bis 21.00 Uhr auf. Für diesen Zeitraum wurde im Day-Ahead-Handel 747,10 Euro/MWh gezahlt. Für das Entstehen dieser hohen Preise war ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren verantwortlich:
Grundsätzlich korrelieren hohe Großhandelspreise meist mit einer hohen Residuallast. Diese bezeichnet den Teil der Netzlast, der nicht durch die Energieträger Wind und Sonne gedeckt wird, deren Grenzkosten nahe null liegen. Eine hohe Residuallast bedeutet also, dass mehr Strom durch Kraftwerke mit höheren Grenzkosten eingespeist wird, was den Großhandelspreis insgesamt steigen lässt.