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Strom

Preise - Nicht-Haushaltskunden

Nicht-Haushaltskundenpreise

Der Strompreis von Nicht-Haushaltskunden setzt sich, wie der Preis von Haushaltskunden, aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Diese Bestandteile lassen sich in beeinflussbare und nicht beeinflussbare einteilen. Die durch den Lieferanten beeinflussbaren Bestandteile beziffern die Energiebeschaffungskosten, den Vertrieb und die Marge des Lieferanten. Hinzu kommen jene Kosten, die nicht vom Lieferanten selbst beeinflusst werden. Sie bestehen aus den sogenannten Netzentgelten, die für die Nutzung der Netze entrichtet werden müssen, Kosten für Messung und Messstellenbetrieb, die Konzessionsabgabe, Stromsteuer, sowie den Umlagen, die gesetzlich festgeschrieben sind. Alle Preisbestandteile zusammen bilden dann den durchschnittlichen Strompreis der Nicht-Haushaltskunden. Nicht-Haushaltskunden sind Letztverbraucher, die Strom für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke beziehen und einen Jahresstromverbrauch von mehr als 10 MWh haben. Innerhalb der Kategorie Nicht-Haushaltskunden unterscheiden Bundesnetzagentur und Bundkartellamt zwischen Gewerbe- und Industriekunden. Gewerbekunden sind Letztverbraucher mit einem Jahresverbrauch zwischen 10 MWh und 2 GWh. Industriekunden verbrauchen über 2 GWh Strom pro Jahr. Die Angaben stammen von den in Deutschland tätigen Stromlieferanten und basieren auf der jährlich durchgeführten Monitoring-Datenerhebung der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes.

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